Viele Menschen reden lieber, als zu tippen. Sie schicken eine Sprachnachricht aus dem Auto, zwischen zwei Unterrichtsstunden oder beim Kochen, und ein getippter Absatz als Antwort wirkt, als gehöre er zu einem ganz anderen Gespräch.
Der Sprach-Chatbot von Spun antwortet im selben Format. Schickt jemand eine Sprachnachricht an deine WhatsApp-Nummer, transkribiert Spun sie, verfasst die Antwort aus deinen eigenen Anweisungen und deiner Wissensdatenbank, macht daraus gesprochene Sprache und schickt sie als Sprachnachricht zurück. Die Person hört eine Antwort, ohne je eine lesen zu müssen.
Was passiert, wenn eine Sprachnachricht ankommt
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Die Sprachnachricht wird transkribiert
Spun wandelt die Aufnahme in Text um, damit der Bot mit dem arbeitet, was tatsächlich gesagt wurde.
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Die Antwort wird geschrieben
Der KI-Chatbot verfasst sie anhand der Anweisungen, die du ihm gegeben hast, des jüngsten Gesprächsverlaufs und allem Passenden aus deiner Wissensdatenbank. Währenddessen sieht die Person „schreibt“.
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Die Antwort wird gesprochen
Aus dem Text wird Sprache in der Stimme, die du gewählt hast. Solange das Audio entsteht, sieht die Person „nimmt Audio auf“.
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Sie kommt als Sprachnachricht an
Die Antwort landet im selben Chat als ganz normale WhatsApp-Sprachnachricht. In deinem Posteingang trägt sie den Hinweis „Gesendet von Sprach-Chatbot“, damit dein Team sie von den eigenen Nachrichten unterscheiden kann.
Er antwortet aus deinem Material, nicht aus Vermutungen
Der Sprach-Chatbot ist kein eigener Bot mit eigenem Kopf. Es ist der KI-Chatbot, den du ohnehin einrichtest, nur dass er laut antwortet. Alles, was du in seine Anweisungen geschrieben hast, gilt weiter: wofür er da ist, wie er klingen soll und was er niemals versprechen darf.
Vor jeder Antwort schlägt er außerdem in deiner Wissensdatenbank nach. Lade Dokumente, FAQs, Kursunterlagen oder Preislisten hoch oder importiere Seiten deiner Website, und der Bot sucht sich zu jeder Frage die passenden Stellen heraus. Das klappt auch sprachübergreifend: Eine Frage auf Hindi oder Spanisch lässt sich trotzdem aus einem englischen Dokument beantworten.
Ein guter Test, bevor du ihn für echte Kunden einschaltest: Nimm die fünf Fragen auf, die du am häufigsten hörst, und hör dir die Antworten an. Klingt eine davon falsch, liegt die Lösung fast immer in einer klareren Anweisung oder einem fehlenden Dokument, nicht in einer anderen Einstellung.
Siehe auch: So funktionieren der KI-Chatbot und die Regeln für automatische Antworten
Was du einstellst
- Wann er aktiv ist: immer, nur während der Geschäftszeiten oder nur außerhalb davon. Das sind die Modi des KI-Chatbots selbst, die auch für seine Textantworten gelten.
- Die Stimme: Wähle eine von sechs Stimmen als Standard.
- Die Sprache: aus jeder Sprachnachricht erkennen lassen oder immer in einer festen Sprache deiner Wahl antworten. Eine feste Sprache ist stabiler, wenn Aufnahmen kurz oder verrauscht sind.
- Was passiert, wenn sich keine Stimme erzeugen lässt: nichts senden oder stattdessen die geschriebene Antwort als Textnachricht schicken.
- Übergabe-Schlüsselwörter: Sagt die Person eines davon, schickt der Bot deine Übergabenachricht als Text und zieht sich zurück, damit ein Mensch übernehmen kann.
Wann er absichtlich schweigt
Ein Bot, der deinen eigenen Automatisierungen oder deinem Team ins Wort fällt, ist schlimmer als gar keiner. Der Sprach-Chatbot hält sich deshalb in ein paar klaren Fällen heraus.
- Eine Regel für automatische Antworten hat auf diese Sprachnachricht schon reagiert, anhand ihres Transkripts. Eine Antwort genügt.
- Eine andere Automatisierung führt die Unterhaltung bereits.
- Er hat diese Sprachnachricht schon beantwortet. Ein erneuter Zustellversuch erzeugt nie eine zweite gesprochene Antwort.
- Deine WhatsApp-Nummer ist getrennt, oder der KI-Chatbot ist ausgeschaltet.
Grenzen und ehrliche Hinweise
- Gesprochene Antworten bleiben kurz, ein paar Sätze. Das ist Absicht: Einer zweiminütigen Sprachnachricht von einem Bot hört man nur schwer zu. Für lange Erklärungen schick lieber ein Dokument oder eine geschriebene Nachricht.
- Sensible Angaben werden aus der Antwort herausgefiltert, bevor sie vertont wird, und die Datenschutzeinstellungen deiner Organisation gelten zusätzlich. Alles, was finanzielle, rechtliche oder medizinische Folgen hat, gehört weiterhin in die Hände eines Menschen.
- Sprachantworten entstehen immer nur ein paar gleichzeitig. Treffen im selben Moment viele Sprachnachrichten ein, können einige ohne gesprochene Antwort bleiben, also behalte zu Stoßzeiten jemanden am Posteingang.
- Jede Antwort kommt von deiner eigenen Nummer und trägt den Namen deines Unternehmens. Schreib die Anweisungen so, als würdest du eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen einweisen.
- Antworten verbrauchen das KI-Kontingent deines Plans: Das Schreiben der Antwort und das Erzeugen der Sprache zählen beide.
Siehe auch: Was jeder Plan enthält
So richtest du ihn ein
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Deine WhatsApp-Nummer verbinden
Melde dich am Computer auf web.spun.com an und scanne den Code mit WhatsApp auf deinem Handy („Einstellungen“, „Verknüpfte Geräte“, „Gerät verknüpfen“).
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Den KI-Chatbot öffnen
Schalte ihn unter „Spun-Tools“, „Automatisieren“, „KI-Chatbot“ ein, lege fest, wann er aktiv ist, und schreib seine Anweisungen.
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Dein Material hinzufügen
Fülle die „Wissensdatenbank“ mit den Dokumenten und Antworten, auf die sich der Bot stützen soll.
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Sprachantworten einschalten
Wähle die Stimme, die Sprache und was geschehen soll, wenn keine Stimme erzeugt werden kann, und speichere.